Erwartungsgemäss und geplant sind noch diverse Anpassungen an TINKA durchzuführen, bevor es definitiv losgehen kann. Am ersten Tag sind wir fast überfordert von all den „kleinen“ Baustellen und wissen kaum, wo beginnen. Ausserdem steckt uns die doch nicht so ganz entspannte Fahrt in den Knochen. Die Liste der Anpassungen ist lang; einerseits wurde TINKA ursprünglich lediglich für 2 Personen konzipiert, andererseits scheinen uns gewisse Ausführungen für eine solch lange Reise als Familie doch nicht ganz praktisch.
Es gilt, v.a. mehr Stauraum zu schaffen: Regale und Schränke werden gezimmert, Schubladensysteme gebaut, Toträume reaktiviert und mit einbezogen. In der Küche muss mehr Ablagefläche hin, ausserdem ist die Arbeitsplatte an verschiedenen Stellen aufgequollen. Das Chemie-Klo wird durch eine Trenntoilette ersetzt, die Dusche muss optimiert, die Batterie ersetzt und Optimierungen am Stromnetz vorgenommen werden. Und, und, und…
Wir sind über jede helfende Hand froh und wissen uns glücklich zu schätzen, dass Toralfs Papa unermüdlich mitsägt, -schraubt, -klebt und vor allem -denkt! Häufig sind Karin all die Überlegungen und Diskussionen zu mathematisch, dann freut sie sich, endlich wieder die Bohrmaschine und die oszillierende Säge ansetzen zu können – erinnert es doch etwas an die gerne praktizierte Traumatologie.