Die Nervosität steigt…morgen Samstag fliegen wir nach Berlin, um unsere potentielle zukünftige Reisebegleiterin TINKA zu besuchen. Es fühlt sich an wie ein erstes Date. Und: es war Liebe auf den ersten Blick!
Nachdem unsere Reiseidee konkretere Gestalt annahm, begannen wir – damals mehr noch aus Neugier denn konkreter Absicht – Verkaufsanzeigen für mögliche Reisemobile zu studieren. Dabei fiel Karin das von TINKA sofort auf: ein wunderschöner, alter Kurzhauber, ausgebaut als Reisemobil. Sofort wurde Toralf bearbeitet, der natürlich mal wieder aus dem Nichts überrumpelt, schliesslich aber doch überzeugt werden konnte, den Verkäufer zu kontaktieren. Der erste Kontakt war vielversprechend, der Besitzer machte aber bald einen Rückzug, da er unerwarteterweise doch noch die Zulassung des Fahrzeuges und so grünes Licht für seine geplante Reise erhielt. Ade, Du schöner Traum.
Aber Träume wären nicht Träume, könnten sie nicht weitergeträumt werden. In Karin’s Phantasie war Tinka stets die Reisebegleiterin der Wahl. Auch dann noch, als bereits das nächste Reisemobil, ein langer Düdo 508, in der Garageneinfahrt stand und auf den Komplettaufbau wartete. Unsere Nachbarn kennen glücklicherweise unsere Automacken schon und so wunderte sich keiner (laut).
Ganz vergessen konnten wir TINKA dann doch nicht und haben so den damaligen sympathischen Verkäufer – noch auf seiner Reise – erneut kontaktiert, um uns nach dem Reiseverlauf zu erkundigen. Und – wir konnten es kaum glauben – er stellte uns in Aussicht, TINKA nach der Reise eventuell doch kaufen zu können. So blieben wir in Kontakt und tatsächlich steht TINKA nun wieder zum Verkauf.
Wir werden morgen nun endlich „unser“ Fahrzeug vor Ort besichtigen können – natürlich in der Hoffnung, dass dieses unserem Augenschein standhält und sein jetziger Besitzer sich tatsächlich trennen kann.
